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... oder: VOM EINZELKÄMPFER ZUM HERDENTIER: Die U20 – Meisterschaften des SV Lohhof 2019

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Nachdem in diesem Jahr einige Spielerinnen nach ihrem Schulabschluss ins Ausland gingen und ihre Jugendkarriere vorzeitig beendeten - Danke für die tolle Zeit mit euch Tabi, Nura, Sabi und Emi – fehlten gleich auf einigen Positionen Leistungsträger.
Wie gut, dass wir mit dem Turnerbund München einen tollen Kooperationspartner haben, der uns sogleich anbot auszuhelfen: Somit spielten Kathi Lettl, Tami Brankovic und Kathi Richter dieses Jahr für den SV Lohhof Jugend. Mit Lilly Engemann verschlug es eine Spielerin aus dem Internat Münster zum Studium nach München und Lilly beschloss, sich dem SV Lohhof in der Jugend anzuschließen. Und wohl dem, der eine schlagkräftige eigene Jugend hat: mit Lena Müller, Julia Haberl, Maxima Wiesmüller, Nici Papp, Marlene Freudenberg und Annika Kraft standen dann noch weitere Spielerinnen zur Verfügung den geschrumpften Kader um Kapitänin Carina Malescha, Zuspielerin Lisi Kettenbach und Mittelblockerin Rosi Neubauer zu verstärken.
Nun hieß es für das Trainerteam Claudi Mürle, Patrick Sprung und Scout Steff John aus „Jeder kämpft für sich“ ein „Einer für Alle und Alle für Einen“ zu machen. Zeit dafür hatten sie trotz des Starts bereits ab der Oberbayerischen Meisterschaft nicht wirklich dafür gehabt, denn bisweilen standen immer andere Verpflichtungen wie 2. Liga oder kleinere Verletzungen dazwischen. So freuten wir uns sehr, dass wir als Bayerischer Vizemeister das Ticket zur DM nach Paderborn buchen konnten. Nach einer turbulenten Vorbereitungsphase mit Osterferien, deutscher U18 in Potsdam und Studienfahrt ging es dann am Freitag, den 2.5. um 11.00 Uhr auf nach Paderborn zur Deutschen Meisterschaft. ENDLICH!!!!
Auf der Fahrt gönnten wir uns alle noch eine kleine Shopping – Tour im Outlet von Adidas, um dann gut gelaunt die letzten Kilometer mit unseren beiden Kleinbussen zu fahren. In Paderborn angekommen sammelten wir noch eine unserer Spielerinnen ein und auf ging es zum Abschlusstraining in die Spielhalle am Maspernplatz. Die Parkplatzsituation dort stellte uns leider vor ein paar organisatorische Probleme, nichts desto trotz konnten wir aber ein powervolles und gutes Training absolvieren. Auch das Essen am Abend rundete den Tag ab.
Am nächsten Morgen begannen wir den Tag mit einem kleinen Regenspaziergang und einem Motivationsgespräch. Das erste Spiel gegen Offenburg konnte kommen. Nach der grandiosen Einlaufzeremonie waren wir so fit wie noch nie für unseren ersten starken Gegner. Nun war auch Nici (Danke fürs Abholen an Steff) vom Flughafen eingetroffen. Alles was wir uns vorgenommen hatten klappte im ersten Satz und wir konnten ihn für uns entscheiden. Leider verließ uns dann die Energie und die kleinen Probleme der nicht optimalen Vorbereitung holten uns langsam ein, so dass wir uns im ersten Spiel in 3 Sätzen geschlagen geben mussten. Die Enttäuschung war den Mädels anzusehen. Aber wir rappelten uns wieder auf und gewannen ziemlich souverän die nächsten beiden Gruppenspiele gegen Ostbevern und Langenhorn.
Das wichtigste Spiel stand nun an gegen Bitterfeld – Wolfen. Eine kompakte Mannschaft, die wir im ersten Satz erstmal abgetastet haben. Der zweite Satz ging auf Grund unseres Aufschlagdrucks und weil wir uns immer weiter verbessert haben im Zusammenspiel relativ deutlich an uns. Der dritte Satz war hart umkämpft, wobei wir bis zur Mitte immer wieder die Nase vorn hatten. Umso schmerzlicher war dann das Ende für uns. Leider konnten wir letztendlich nicht unsere Stärken ausspielen und verloren knapp und spielten somit am Sonntag um die Plätze 9-12. Aller Trauer und Enttäuschung zum Trotz haben wir ein sensationelles Überkreuzspiel gezeigt. Aber es hieß nun: das Beste aus der Meisterschaft herauszuholen. Gegen Erfurt am Sonntag früh ging es um Platz 9. Alle Mädels konnten hier zeigen, dass sie zu Recht mit auf dieser Meisterschaft waren und jeder der Spielerinnen, die bis dahin nicht viel gespielt hatten zeigte ihr bestes. Wir konnten nach misslungenem Auftakt, der auch das Ergebnis eines harten ersten Turniertages war, den Gegner sogar an den Rande eines Satzverlustes bringen. Tolle Leistung!!!
Nun hieß es also, den 11.Platz zu sichern. Hier stand nun wieder der Gegner aus der Gruppe: Langenhorn. Dieses Spiel war nun wirklich ein guter Abschluss einer turbulenten Jugendmeisterschaftsrunde. Als Fazit können wir festhalten, dass wir alle viel gelernt haben und wir freuen uns alle auf die weiteren Herausforderungen, die uns nun gestellt werden.

Ich bedanke mich bei den Mädels für ihr Durchhaltevermögen und dass sie mir bei allen verrückten Ideen und Ansagen gefolgt sind.

Alles Gute Eure Clautsch

Bericht: Claudia Mürle

Foto: Claudia Mürle